Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die Erforschung von Verbesserungsmöglichkeiten der Teilnahme am städtischen Verkehrssystem und der städtischen Netzwerkkonnektivität bei geringeren Umweltauswirkungen und dem Erhalt einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft in der Stadt – für Personen- und Güterverkehr.

Förderfähig ist die Forschung zu folgenden Themenfeldern:

  • Entwicklung von Lösungen für einen integrierten Ansatz zu nachhaltiger innerstädtischer Mobilität und zu Verkehr, Landnutzung und digitaler Konnektivität.
  • Entwicklung und Unterstützung der Implementierung innovativer Mobilitätssysteme und -dienste mit dem Potenzial, zu einer nachhaltigen Mobilität in der Stadt beizutragen.
  • Umgestaltung und Neuorganisation städtischer Räume, um den Grundstein für eine nachhaltige Mobilität und Zugänglichkeit in der Stadt zu legen.
  • Entwicklung wirksamer politischer Optionen für eine Transformation hin zu einer nachhaltigen urbanen Zugänglichkeit und Konnektivität.
  • Veränderung von Verhaltensweisen und Perspektiven in Richtung einer nachhaltigen urbanen Zugänglichkeit und Vernetzung.

Es wird erwartet, dass die Forschungsarbeiten auf vorhandenen Erkenntnissen und Erfahrungen aufbauen, die in früheren europäischen, nationalen und regionalen Forschungs- und Innovationsprogrammen und -projekten erzielt wurden. Es ist darzustellen, wie diese Erfahrungen und Erkenntnisse nutzen, ergänzen und darüber hinausgehen. Der eindeutige Mehrwert des transnationalen Konsortiums soll nachgewiesen werden.

Ziel:

  • bezahlbare, leicht zugängliche, sichere und zuverlässige Erreichbarkeit und Konnektivität in der Stadt mit geringen Auswirkungen auf die Umwelt zu gewährleisten
  • Sich der Herausforderung stellen, neue Lösungen und Ansätze für eine nachhaltige urbane Mobilität zu schaffen und zu testen, wobei auf vorhandenen Lösungen und Ansätze aufgebaut werden sollte.

Die Ergebnisse des geförderten Vorhabens dürfen nur in Deutschland oder dem Europäischen Wirtschaftsraum (EWR) und der Schweiz genutzt werden.

Wer wird gefördert?

  • Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Kommunen und Länder sowie deren Einrichtungen sowie relevante Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen mit Forschungs- und Entwicklungskapazität.
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Forschungseinrichtungen, die von Bund und/oder Ländern grundfinanziert werden, kann neben ihrer institutionellen Förderung nur unter bestimmten Voraussetzungen eine Projektförderung für ihre zusätzlichen projektbedingten Ausgaben beziehungsweise Kosten bewilligt werden.

Wie wird gefördert?

  • Für die Förderung der Partner/Teilprojekte in den beteiligten Ländern gelten die jeweiligen nationalen Richtlinien.
  • Zuwendungen werden länderspezifisch gewährt, d.h. jedes Partnerland finanziert die an den Vorhaben beteiligten Einrichtungen des jeweils eigenen Landes.
  • Die Partner einer Verbundprojekts regeln ihre Zusammenarbeit in einer schriftlichen Kooperationsvereinbarung.
  • Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten. Grundsätzlich können diese bis zu 50 % anteilfinanziert werden mit einer angemessenen Eigenbeteiligung von mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten.
  • Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Hochschule, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbaren Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben, die bis zu 100 % gefördert werden können.
  • Bei nichtwirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.
  • Bemessungsgrundlage für Kommunen sind in der Regel die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben. Eine Eigenbeteiligung der kommunalen Antragsteller ist erwünscht, aber keine notwendige Voraussetzung für eine Förderung.
  • Personalausgaben/-kosten sind nur zuwendungsfähig, soweit sie nicht bereits durch Dritte aus öffentlichen Haushalten gedeckt sind. Wenn bestehendes Personal im Projekt tätig werden soll, sind gegebenenfalls die Ausgaben/Kosten für eine Ersatzkraft, die vorübergehend den bisherigen Aufgabenbereich des Projektmitarbeiters übernimmt, zuwendungsfähig.
  • Die Bemessungsgrundlage ist die AGVO.

Antragstelle

DLR Projektträger
Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit Abteilung Sozial-ökologische Forschung
Heinrich-Konen-Straße 1
53227 Bonn
E-Mail: soef@dlr.de

Fachliche Ansprechpartnerin:
Michaela Thorn
Tel.: +49 (0) 228 38 21 1538

Administrativer Ansprechpartner:
Hardy Reuter
Tel.: +49 (0) 228 38 21 1527

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie:
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können Sie hier finden: https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formulare

Informationen über das Verfahren zur Einreichung der Projektskizzen inklusive der Bewertungskriterien können der englischen Bekanntmachung auf der Internetseite der JPI Urban Europe (www.jpi-urbaneurope.eu) entnommen werden.

Geltungsdauer

Die Laufzeit ist bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021, befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2026 hinaus. Sollte die AGVO nicht verlängert und durch eine neue AGVO ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen AGVO vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis mindestens 31. Dezember 2026 in Kraft gesetzt werden.

 

Förderaufruf

  1. Stufe: Einreichungsfrist der Projektskizzen (Pre-Proposals) beim Call-Sekretariat (Übertragung ins elektronische Antragssystem) bis zum 17. März 2020.
  2. Stufe: Erstellung von Vollanträgen („Full-Proposals“) bis zum 22. September 2020.

 

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.