Was wird gefördert?

In diesem Förderaufruf wird u. a. zur Abgabe von Projektskizzen aufgefordert, die in ihrer Forschung insbesondere folgende Themenschwerpunkte erforschen:

1. hersteller- und länderübergreifende Interoperabilität von Ladeinfrastrukturen und Fahrzeugen (inklusive z. B. EU-weite Bezahlsystemen und Strommarktteilnahme),
2. Schnell- und Hochleistungsladesysteme u. a. für den gewerblichen Verkehr und Schwerlastverkehr (inklusive z. B. Wechselsystemen im Lastverkehr, Laden im Megawatt-Bereich und Laden während der Fahrt, Normung der Ladeschnittstellen),
3. automatische und/oder induktive Ladesysteme für automatisiertes Fahren und automatisches Laden von Elektrofahrzeugen sowie Entwicklung und Demonstration praxistauglicher Geschäftsmodelle zum wirtschaftlichen Betrieb von Ladeinfrastrukturen und Sektorkopplung,
4. Ladeinfrastruktur 4.0: Intelligentes, sicheres und strommarkt- und netzorientiertes Laden für die Energiewende über Smart Meter Gateways nach dem MsbG u. a. im gewerblichen und öffentlichen Bereich (inklusive sogenannter mobilem Metering),
5. Innovationen z. B. zur deutlichen Kostensenkung von Ladesystemen, Fahrzeugen, Komponenten und Gesamtsystemen, wesentlichen Funktionserweiterungen und der Fahrzeug- oder Flottenübergreifenden Optimierung einschließlich der Erschließung sektorübergreifender Synergien.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen mit Forschungs- und Entwicklungskapazitäten in Deutschland sowie Gebietskörperschaften und Einrichtungen der öffentlichen Verwaltung.
Forschungseinrichtungen, die gemeinsam von Bund und Ländern grundfinanziert werden, kann nur unter besonderen Voraussetzungen eine Projektförderung für ihren zusätzlichen Aufwand bewilligt werden.

Wie wird gefördert?

Bemessungsgrundlage für Zuwendungen an Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft sind entsprechend Artikel 25 AGVO die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten, die – je nach Anwendungsnähe des Vorhabens – zwischen 25 % und 50 % durch Anteilfinanzierung gefördert werden können. Für Unternehmen, die der Definition für KMU der AGVO entsprechen, kann im Einzelfall ein Bonus gewährt werden. Für Verbundprojekte, die die Bedingungen von Artikel 25 Nummer 6 Buchstabe b Ziffer i AGVO erfüllen, kann ebenfalls ein Bonus gewährt werden.

Die Obergrenze der Beihilfebeträge kann durch die Boni-Regelungen auf maximal 80 % der beihilfefähigen Kosten erhöht werden.
Unabhängig von möglichen Boni, setzen BMWi und BMUB bei Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft eine angemessene Eigenbeteiligung von grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten voraus.

Bemessungsgrundlage für Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben (bei Helmholtz-Zentren und der Fraunhofer-Gesellschaft die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten), die in begründeten Einzelfällen bis zu 100 % gefördert werden können.

Ansprechpartner beim Bund

Projektträger VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Dr. Eyk Bösche
Telefon: 0 30/31 00 78-56 60
E-Mail: elmo@vdivde-it.de

Projektträger Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Dr. Bernd Bauche
Telefon: 0 22 03/6 01-45 42
E-Mail: bernd.bauche@dlr.de

Geltungsdauer

Der Wettbewerb ist am 29. Juni 2020 gestartet.

Projektskizzen können bis 30. September 2020 eingereicht werden.

 

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