Was wird gefördert?

Durch die Digitalisierung und damit verbundenen neuen Angeboten und Lösungen können Standortnachteile kompensiert und Stärken ausgebaut werden. Die Digitalisierung kann neue Problemlösungen bereitstellen, wie beispielsweise in den Bereichen der E-Mobilität, E-Learning, Bildung, Telemedizin etc.

Folgende Maßnahmen sind förderfähig, wobei die wesentlichen förderfähigen Tätigkeiten der Förderrichtlinie zu entnehmen sind:

  • Mitwirkung bei der Durchführung des regionalen Digitalisierungsprozesses und Projektmanagements (Erstellung einer Digitalisierungsstrategie),
  • Regionale Maßnahmen für Informationsverbreitung, Netzwerkarbeit und Veranstaltungen sowie Umsetzungs- und Bürgerbeteiligungsaktivitäten,
  • Personalausgaben,
  • Vergabe von Leistungen,
  • Sach- und Materialausgaben.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind einzelne Landkreisverwaltungen eines ländlichen Landkreises.
Verbundvorhaben sind nicht möglich.
(Die Definition von „ländlichen Landkreisen“ kann der Richtlinie entnommen werden.)

Wie wird gefördert?

Die Förderung erfolgt im Rahmen der Projektförderung als Zuwendungen auf Ausgabenbasis. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbare Zuschüsse im Wege der Anteilfinanzierung mit einer Förderquote von bis zu 90 % gewährt. Die Landkreise haben einen finanziellen Eigenanteil von mindestens 10 % der zuwendungsfähigen Ausgaben.
Der Förderzeitraum beträgt 48 Monate.

Die Zuwendungen werden bei Bewilligung auf einen Höchstbetrag von 1 Millionen Euro begrenzt.

Ein frühzeitiger Vorhabenbeginn ist nicht möglich. Der Abschluss von Lieferungs- und Leistungsverträgen gilt als Vorhabenbeginn. Bewerbungsprozess:

  1.  1. Stufe: Interessenbekundung und Workshop
  2.  2. Stufe: Ausführliche Projektskizze, Juryentscheidung und formale Antragsaufforderung

Antragsstelle

Unterschriebene Skizze auf dem Postweg unter dem Stichwort „Interessenbekundung Smarte LandRegionen“ in doppelter Ausfertigung an

Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE)
Referat 423 – Kompetenzzentrum Ländliche Entwicklung für Nahversorgung, Infrastruktur und technische Innovationen
Deichmanns Aue 29
53179 Bonn

und per E-Mail mit dem Stichwort „Interessenbekundung Smarte LandRegionen“ an smarte-landregionen@ble.de

Herrn Jonas Peil, Herrn Meik Poschen
Tel.: +49 (0) 228 6845 38 18

Frau Josephine Lenk, Herrn Dr. Tobias Federwisch
Tel.: +49 (0) 30 288 77 78 18

E-Mail: smarte-LandRegionen@ble.de

Geltungsdauer:

Die Richtlinie ist seit 27. Dezember 2019 in Kraft.

 

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