Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung sind Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen im Rahmen vorwettbewerblicher Verbundvorhaben zum Thema „Vertrauenswürdige Elektronik“. Einige zentrale Anwendungsgebiete kommen zu Beginn der Leitinitiative vorrangig für eine Förderung in Betracht: Elektronik für Mobilität und Industrie 4.0, darunter ins­besondere Elektroniksysteme für die Steuerung von Industrieanlagen sowie von autonomen Systemen wie automa­tisierten Fahrzeugen. Dabei müssen folgende Zielstellungen verfolgt werden:

  • neuartige Designmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Fertigungsmethoden und Herstellungsprozesse (z. B. Chiplets) für die vertrauenswürdige Elektronik,
  • neuartige Analytik-, Test-, Mess- und Prüfmethoden für die vertrauenswürdige Elektronik.

Um einen signifikanten Beitrag zur Realisierung von vertrauenswürdiger Elektronik zu leisten und in verschiedenen Be­reichen, die der Richtlinie zu entnehmen sind, den Stand der Technik deutlich übertreffen (z.B. Design, Fertigung, Analytik-, Test-, Mess- und Prüfmethoden, übergreifende Anforderungen).
Gefördert werden Verbundvorhaben, die sich an konkreten industriellen Anwendungen orientieren und sich durch ein hohes wissenschaftlich-technisches und wirtschaftliches Risiko sowie eine große Breitenwirksamkeit auszeichnen.
Vorhaben der reinen Grundlagenforschung oder mit einem überwiegenden Softwareanteil sowie Einzelvorhaben sind von der Förderung ausgenommen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft im Verbund mit Hochschulen und/oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendungen werden im Wege der Projektförderung als nicht rückzahlbare Zuschüsse gewährt.

Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und Hochschulen oder Forschungseinrichtungen, die in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, werden bis zu 50 % anteilfinanziert und haben eine Eigenbeteiligung von grundsätzlich mindestens 50 % der entstehenden zuwendungsfähigen Kosten.

Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen, die nicht in den Bereich der wirtschaftlichen Tätigkeiten fallen, können bis zu 100 % gefördert werden.
Bei nicht-wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken auf Ausgabenbasis werden die zuwendungsfähigen Ausgaben um eine Projektpauschale in Höhe von 20 % dieser zuwendungsfähigen Ausgaben erhöht.

Zweistufiges Antragssystem über das elektronische Antragssystems „easy-Online“.

Antragsstelle

VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Projektträger „Elektronik und autonomes Fahren“ des BMBF
Steinplatz 1
10623 Berlin

Zentrale Ansprechpartner sind:
Herr Johannes Rittner
Herr Dr. Selami Yilmaz
VDI/VDE Innovation + Technik GmbH
Tel.: + 49 (0) 30 3100 78-4 58
Fax: + 49 (0) 30 3100 78-5 12
E-Mail: made-for-trust@vdivde-it.de

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie unter:
Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen: https://vdivde-it.de/formulare-fuer-foerderprojekte

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist seit 17. März 2020 in Kraft und ist hinsichtlich der Bewilligung einer Förderung bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021, befristet. Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2023 hinaus. Sollte die AGVO nicht verlängert und durch eine neue AGVO ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen AGVO vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis mindestens 31. Dezember 2023 in Kraft gesetzt werden.

Förderaufrufe

  1. Einreichungsfrist für Projektskizzen bis spätestens 12. Juni 2020 (eine Gliederung der Projektskizze ist der Richtlinie zu entnehmen, eine Auswahl der eingereichten Skizzen erfolgt bis Mitte Juli 2020; Sind die Zuwendungsvoraussetzungen erfüllt, erfolgt die Aufforderung zur Einreichung der Antragsunterlagen mit einer verbindlichen Einreichungsfrist von drei Wochen.
  2. Förmliche Förderantrag mit detaillierten Gesamt- und Teilvorhabenbeschreibungen sowie Arbeits-, Finanz- und Verwertungsplanung vorzulegen. Inhaltliche oder förderrechtliche Auflagen sind in den förmlichen Förderanträgen zu beachten und umzusetzen.

Nach Vollständigkeit aller Antragsunterlagen wird eine Bewilligung der Förderung mit Projektstart im Zeitraum 1. Januar 2021 bis 1. März 2021 angestrebt.

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.