Was wird gefördert?

Der Bund fördert die Nachrüstung von leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen.

Das gilt für die Klassen M1, M2, N1 und N2 mit einer zulässigen Gesamtmasse von 2.8 t bis 3.5 t (leichte Fahrzeuge).

Gewerblich genutzte Handwerker- und Lieferfahrzeuge müssen überwiegend (mehr als 50 %) in einer der im Anhang II der Förderrichtlinie oder in einer der in den Folgejahren vom Umweltbundesamt zu den NO2-Grenzwertüberschreitungen veröffentlichten Listen genannten Kommunen oder anliegenden Landkreisen eingesetzt werden. Fahrzeuge, die kommunale Aufträge erfüllen, müssen überwiegend (mehr als 50 %) in einer der im Anhang II oder in einer der in den Folgejahren vom Umweltbundesamt zu den NO2-Grenzwertüberschreitungen veröffentlichten Listen genannten Kommunen eingesetzt werden.

Gefördert werden System- und externe Einbaukosten, die bei der Nachrüstung mit genehmigten Abgas-Nachbehandlungssystemen anfallen.

Wer wird gefördert?

  • Halter von gewerblich genutzten Fahrzeugen, die ihren Firmensitz in einer der besonders mit Stickoxid belasteten Städte oder in einem der angrenzenden Landkreise haben
  • Fahrzeughalter, deren Firma nennenswerte Aufträge in einer besonders belasteten Stadt hat

Wie wird gefördert?

Die Förderung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt; Grundlage sind die jeweiligen zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten oder Ausgaben.

Die Förderquote beträgt bis zu 80 % der Umrüstungskosten. Im Rahmen der Förderrichtlinie ist die Zuwendung pro Fahrzeug auf einen Höchstbetrag von 3.600 Euro für leichte Handwerker- und Lieferfahrzeuge begrenzt.

Eine Kumulierung mit Fördermitteln des Landes für denselben Fördergegenstand ist bei Maßnahmen gleichen Inhalts bis zu einer Gesamtförderquote von 95 % möglich.

Antragsstelle beim Bund

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Referat II.2
Schloßplatz 9
26603 Aurich

Hotline Förderung der Nachrüstung von leichten Handwerker- und Lieferfahrzeugen: +49 (0) 41 602 7 88
E-Mail: Diesel-HWNR@bav.bund.de

Anträge können beim BAV als zuständigem Projektträger eingereicht werden.

Laufzeit

Für geförderte Projekte wird eine Laufzeit bis spätestens 31. Dezember 2021 festgelegt.

Geltungsdauer

10.07.2019 bis 31.12.2021

 

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