Was wird gefördert?

Der Bund fördert die Nachrüstung von Dieselbussen, die überwiegend im Öffentlichen Personen-Nahverkehr (ÖPNV) von Kommunen mit hoher Stickoxid-Belastung eingesetzt werden.

Das gilt für Dieselbusse der Schadstoffklassen Stufe A, B1, B2 oder Stufe C gemäß der Richtlinie 2005/55/EG (Euro III, IV, V und EEV).

Gefördert werden System- und externe Einbaukosten, die bei der Nachrüstung mit Abgas-Nachbehandlungssystemen anfallen.

Wer wird gefördert?

Dienstleister, die mit Genehmigung oder im Auftrag von Kommunen mit hoher Stickoxid-Belastung den ÖPNV durchführen, also:

  • Gebietskörperschaften
  • Verkehrsverbünde
  • öffentliche und private Verkehrsunternehmen

Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Wie wird gefördert?

Die Zuwendung erfolgt als Anteilsfinanzierung. Sie wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und ist auf einen Höchstbetrag begrenzt. Bemessungsgrundlage sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Ausgaben oder Kosten.

Die Förderquote beträgt höchstens 80 % der Umrüstungskosten (System- und Einbaukosten), der Betrag ist im Rahmen dieser Richtlinie auf 20.000 Euro pro Fahrzeug begrenzt.

Der Förderbetrag wird pro Fahrzeug nur einmal gewährt, für laufende Betriebskosten nach der Umrüstung gibt es keine Zuwendung.

Antragsstelle beim Bund

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Referat II.2
Schloßplatz 9
26603 Aurich

Hotline Dieselbusse: 0 49 41/6 02-6 88
E-Mail: Dieselbusse@bav.bund.de
Internet: http://www.bav.bund.de

Geltungsdauer

30.11.2018 bis 31.12.2020

 

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