Was wird gefördert?

Fördergebiet ist die gesamte Stadt mit ihrem regionalen Kontext.

Gefördert werden Einzelmaßnahmen als Bestandteil einer Gesamtmaßnahme auf Grundlage des integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzepts. Für die Abgrenzung der Gebiete gelten die Grundsätze der Programme Soziale Stadt, Stadtumbau, aktive Kernbereiche, Städtebaulicher Denkmalschutz oder Zukunft Stadtgrün laut Baugesetzbuch.

Wer wird gefördert?

  • Städte und Gemeinden
  • Kommunale Zweckverbände oder Planungsverbände
  • In bestimmten Fällen weitere kommunale Kooperationsformen

Wie wird gefördert?

Voraussetzung für eine Förderung ist die Aufnahme der Gesamtmaßnahme in ein Städtebau-Förderprogramm.

Die Förderquote beträgt 2/3 der zuwendungsfähigen Ausgaben. Die Höhe richtet sich nach der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt oder der Gemeinde sowie nach ihrer Stellung im Finanz- und Lastenausgleich nach dem Finanzausgleichsgesetz.

Der kommunale Eigenanteil beträgt mindestens 10 % der geförderten Ausgaben.

Folgende Unterlagen müssen beispielsweise mit dem Förderantrag eingereicht werden:

  • Reflexionsbericht
  • Ausgaben- und Finanzierungsübersicht
  • Zwischenabrechnung
  • Bestandsverzeichnis aller Grundstücke
  • Erläuterung der angemeldeten Einzelmaßnahmen
  • Eine Übersichtskarte mit Darstellung des abgegrenzten Gebiets der nachhaltigen Stadtentwicklung sowie der Einzelmaßnahmen, die fertiggestellt sind, durchgeführt werden oder neu angemeldet werden sollen
  • Programmspezifische Standortinformationen
  • Ein Ausdruck der elektronischen Begleitinformation

Details zu allgemeinen und besondere Zuwendungsbestimmungen, zu Förderverfahren und anderes sind der Richtlinie zu entnehmen.

Antragsstelle des Landes Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach
Tel.: 069-9132-03
foerderberatung@wibank.de
www.wibank.de

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie

https://wirtschaft.hessen.de/wohnen/nachhaltige-stadtentwicklung-hessen

oder über das Hessische Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz: www.umwelt.hessen.de

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist seit 2. Oktober 2017 in Kraft.

 

Laufzeit

Der Förderzeitraum für die Gesamtmaßnahme soll 10 Jahre nicht überschreiten.

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.