Was wird gesucht?

  • Projektskizzen, die eine klare Vorstellung zum geplanten Inhalt eines Zielbildes nachhaltiger Mobilität für 2035, zum Vorgehen der partizipativen Erarbeitung und zu möglichen (Umsetzungs-)Partner/innen enthält
  • Vorschlägen, die Mobilität jenseits bekannter Pfade betrachten und die einen spürbaren Mehrwert für Umwelt, Klima und Gesellschaft leisten – kurz, die zu mehr Lebensqualität in Stadt und Land führen
  • Weiterentwicklung von Ideen gemeinsam mit lokalen Akteuren und/oder der Bevölkerung zu einem Zielbild
  • Machbarkeit in Verbindung mit kreativen Lösungen „outside the box“
  • Bezug zur Digitalisierung

Was wird gefördert?

  • jeweils Ausgaben bzw. Kosten für die Koordinierung sowie Personal-, Reise- und Sachkosten
  • Personalausgaben sind nur zuwendungsfähig, soweit sie nicht bereits durch Dritte aus öffentlichen Haushalten gedeckt sind
  • Personalausgaben/-kosten (z. B. für Koordinierungsstellen, Netzwerkbüros und Moderatorinnen und Moderatoren) oder Vergabe von Aufträgen für diese Aufgaben
  • Sächliche Verwaltungsausgaben (Verbrauchsmaterial, Geschäftsbedarf, Veranstaltungen, Post- und Fernmeldegebühren sowie Druckarbeiten)
  • Vergabe von (FuE-)Aufträgen (z. B. für Studien und Konzepte, Maßnahmen zur Beteiligung der Öffentlichkeit, Öffentlichkeitsarbeit)
  • Reiseausgaben/-kosten: für Dienstreisen des Antragstellers oder der Antragstellerin dürfen vorkalkulatorisch bis zu 500 Euro pauschal veranschlagt werden
  • Zusätzlich nur in Förderphase II: Gegenstände → 800 Euro (z. B. für Fahrzeuge, Infrastruktur und andere Anschaffungen, die für die Mobilitätsmodellprojekte erforderlich sind)
  • Abgerechnet werden können in jedem Fall nur die tatsächlich entstandenen zuwendungsfähigen Ausgaben, die nachkalkulatorisch nachgewiesen (ggf. unter Vorlage von Belegen) werden müssen

Wer kann teilnehmen?

Teilnehmen können alle juristischen Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, wie zum Beispiel Gebietskörperschaften, Hochschulen oder (gemeinnützige) Unternehmen.

Wie wird gefördert?

Förderphase I:

  • Fachliche und finanzielle Unterstützung von max. zehn Projekten zur Umsetzung eines partizipativen Prozesses zur Erarbeitung eines Zielbildes 2035.
  • Förderung von u.a. Personal- und Sachausgaben / -kosten für bis zu 10 Monate.
  • 100 % der förderfähigen Ausgaben / Kosten (max. 150.000 Euro).
  • Die Vernetzung mit anderen Projekten und Akteuren nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität.

Förderphase II:

  • Fachliche und finanzielle Unterstützung von max. fünf Projekten (ggf. Verbundvorhaben) zur Umsetzung Ihres Zielbildes und erster konkreter Maßnahmen.
  • Anteilfinanzierte Förderung von u. a. Personal- und Sachausgaben / -kosten für bis zu 24 Monate.
  • 75 % der förderfähigen Ausgaben / Kosten für Gebietskörperschaften, Hochschulen, wissenschaftliche Einrichtungen; bei finanzschwachen Gebietskörperschaften bis zu 90 %; 25-75 % für Unternehmen bzw. sofern es sich um eine wirtschaftliche Tätigkeit handelt.
  • Die Vernetzung mit anderen Projekten und Akteuren nachhaltiger, zukunftsfähiger Mobilität.
  • Für die Förderung der Projekte (ggf. Verbundvorhaben) stehen derzeit insgesamt rund 4 Mio. Euro zur Verfügung.

Schwerpunkte der Zielbilder ist die Digitalisierung des Verkehrs. Sie soll in allen Zielbildern (und somit auch in den Projektskizzen) eine besondere Rolle spielen.

Folgenden Themen oder mehrere davon als Vertiefung bzw. Schwerpunkt:
(Hinweis: Die Beiträge müssen sich aber nicht auf die genannten Themen beschränken, auch andere sind ergänzend möglich.)

  • Pendlerverkehr (zurückgelegte Weg zwischen Wohnort und Arbeitsplatz, regelmäßige Verkehr zur Betreuung oder Begleitung von Kindern und älteren Menschen)
  • Wirtschaftsverkehr (Güterwirtschaftsverkehr, Personenwirtschaftsverkehr und Personenbeförderungsverkehr, Dienstleistungswirtschaftsverkehr
  • Verkehr im ländlichen Raum umfasst Personen- und Güterverkehre außerhalb von Ballungsräumen, die sich aus Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zusammensetzen
  • Gerne einen aktuellen Bezug zur Corona-Pandemie herstellen und daher beispielsweise die Resilienzen von Verkehrssystemen berücksichtigen

Ansprechpartner

Wettbewerbsbüro von Montag bis Freitag, 9 -18 Uhr

E-Mail: mobilwandel2035@ifok.de
Tel.: 06251 8263 294

Anschrift:
Wettbewerbsbüro #mobilwandel2035
IFOK GmbH
Reinhardtstr. 58
10117 Berlin

 

Projektträger:
Für die Betreuung der Projekte in den Förderphasen I und II hat das BMU als Projektträger die  „Zukunft – Umwelt – Gesellschaft (ZUG) gGmbH“ beauftragt.

 

Weitere Informationen: www.bmu.de/fileadmin/projekte/mobilwandel2035/mobilwandel_teilnahme_bf.pdf 

Hier können Sie alle Unterlagen für die spätere Antragstellung bequem auf einen Blick finden:
https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=formularschrank_foerderportal&formularschrank=bmu

Geltungsdauer

Der Wettbewerb ist am 16. Juni 2020 gestartet.

Projektskizzen können bis 15. November 2020 eingereicht werden.

 

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.