Was wird gefördert?

Gefördert werden sowohl strategische als auch investive Förderschwerpunkte.

Förderfähig sind u.a.:

  • Verkehrsmittelübergreifende Mobilitätsstationen
  • Wegweisungssysteme für den Alltagsradverkehr
  • Radverkehrsanlagen wie Radfahrstreifen, Schutzstreifen, Fahrradstraßen oder Lückenschlüsse im Radwegenetz
  • Bau neuer Wege für den Radverkehr
  • Hocheffiziente Beleuchtung für bestehende oder geförderte Radverkehrswege
  • Umgestaltung von Radverkehrsanlagen und Knotenpunkten
  • Errichtung frei zugänglicher Abstellanlagen für Fahrräder
  • Errichtung und Einrichtung von diebstahls- und witterungsgeschützten Fahrradparkhäusern
  • Technische Maßnahmen zur Einführung von „grünen Wellen“ für den Rad- und Fußverkehr
  • Anschaffung und Nutzung smarter Verkehrsdaten zur intelligenten Verkehrssteuerung (Potenzialstudie erforderlich)

Wer wird gefördert?

Städte, Gemeinden und Landkreise sowie Zusammenschlüsse, an denen ausschließlich Kommunen beteiligt sind.

Kitas, Schulen, Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendwerkstätten und Sportstätten erhalten eine um fünf Prozentpunkte erhöhte Förderquote für ausgewählte Förderschwerpunkte.

Für den Fördertatbestand „Intelligente Verkehrssteuerung“ und Potenzialstudien im Bereich Digitalisierung mit Fokus „Intelligente Verkehrssteuerung“ sind ebenfalls Aufgabenträger des ÖPNV antragsberechtigt.

 

Wie wird gefördert?

Die Förderquote ist abhängig vom jeweiligen Förderschwerpunkt.

Für den Förderschwerpunkt „Nachhaltige Mobilität“ bestehen folgende Förderquoten:

Für Mobilitätsstationen und Maßnahmen zur Verbesserung des Radverkehrs liegt die Förderquote bei 50 %. Für finanzschwache Kommunen bei 70 %.

Für die Errichtung von Radabstellanlagen, die sich innerhalb eines Radius von 100 Metern von einem Bahnhof oder Haltepunkt befinden, erhalten Kommunen eine Förderquote von bis zu 80 % (finanzschwache Kommunen bis zu 100 %).

Maßnahmen der intelligenten Verkehrssteuerung werden mit 40 % gefördert. Für finanzschwache Kommunen liegt die Förderung bei 50 %.

 

Antragsstelle beim Bund

Projektträger Jülich (PtJ)
Forschungszentrum Jülich GmbH
Geschäftsbereich Kommunaler Klimaschutz (KKS)
Zimmerstraße 26-27
10969 Berlin
Tel.: +49 (0) 30 20199 – 5 77
E-Mail: ptj-ksi@fz-juelich.de
https://www.ptj.de/projektfoerderung/nationale-klimaschutzinitiative/kommunalrichtlinie 

Geltungsdauer

01.01.2020 bis 31.12.2022

 

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