Was wird gefördert?

Bei der Erstellung von Elektromobilitätskonzepten muss mindestens einer der folgenden inhaltlichen Schwerpunkte adressiert werden. Eine Kombination verschiedener Schwerpunkte ist ebenfalls zulässig (beispielsweise Schwerpunkt 1 mit Schwerpunkt 3):

  • Schwerpunkt 1: Elektrifizierung von kommunalen Fahrzeug-Flotten / Fuhrparks mit entsprechenden Ladeinfrastrukturkonzepten
  • Schwerpunkt 2: Elektrifizierung von gewerblichen Fahrzeug-Flotten / Fuhrparks mit entsprechenden Ladeinfrastrukturkonzepten
  • Schwerpunkt 3: Erstellung von kommunalen und regionalen öffentlichen Ladeinfrastrukturkonzepten
  • Schwerpunkt 4: Schrittweise Integration kommunaler bzw. gewerblicher E-Fahrzeuge in intermodale Verkehrs- und Logistikkonzepte und Mobilitätsdienstleistungen (Kombination verschiedener Verkehrsmittel, betriebliches Mobilitätsmanagement, nachhaltige Citylogistikkonzepte).

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind neben Kommunen und kommunalen Unternehmen auch juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind.

Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.

Wie wird gefördert?

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt.

Die förderfähigen Ausgaben für ein Elektromobilitätskonzept sind auf maximal 100.000 Euro (netto) bzw. 119.000 Euro (brutto) begrenzt. Die maximal förderfähigen Ausgaben für ein Konzept umfassen auch die Reisekosten.

Förderquoten von bis zu 80 Prozent sind möglich, sofern die Inhalte des Elektromobilitätskonzeptes keine unzulässige Beihilfe im Sinne von Art. 107 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union (AEUV) darstellen.

Sollte der Antragsteller im Rahmen der Ergebnis-Verwertung der erarbeiteten Elektromobilitätskonzepte eine wirtschaftliche Aktivität planen und / oder Leistungen am Markt anbieten wird die die Zuwendung in der Regel als Beihilfe im Sinne der EU- Regularien betrachtet was eine maximal mögliche Förderquote von 50 Prozent bedeutet.

Antragsstelle beim Bund

Antragsberatung und Vorhabenbegleitung:

Projektträger Jülich
030-20199 3500
ptj-evi2-emob@fz-juelich.de

 

Konzept-Umsetzung, Programm-Begleitung, Vernetzung:

Programmgesellschaft NOW
030-311 611 6750
elektromobilitaet@now-gmbh.de

Geltungsdauer

Die Richtlinie Elektromobilität ist seit dem 14. Dezember 2020 in Kraft.
Anträge sind bis zum 17.05.2021 elektronisch einzureichen und postalisch bis zum 20.05.2021.

 

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.