Was wird gefördert?

Das Land Hessen fördert kommunale Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen, die zur Reduzierung der Treibhausgas-Emissionen beitragen sollen und kommunale Informationsinitiativen.

Förderfähig sind u.a.:

  • Förderung der Einrichtung kommunaler Verleihsysteme von CO2-armen Mobilitätssystemen (ausgenommen sind Elektroautos) sowie deren Anschaffung für den innerkommunalen Gebrauch (z. B. (E-)Lastenfahrräder) als investive Klimaschutzmaßnahme
  • Die Beteiligung an Wettbewerben der Europäischen Union oder des Bundes
  • Die finanzielle Unterstützung von Öffentlichkeitsarbeit oder Bildungs- und Informationsinitiativen im Klimabereich

Näheres regeln die Einzelbestimmungen der Fördertatbestände.

Wer wird gefördert?

  • Hessische Kommunen
  • Kommunale Zusammenschlüsse und Zweckverbände
  • Kommunale Unternehmen

Wie wird gefördert?

Maßnahmen von Klima-Kommunen und für Kommunen mit Windenergieanlagen werden mit 100 Prozent gefördert. Bisher waren es 90 Prozent Förderung. Für alle anderen Kommunen und kommunale Unternehmen werden die Fördersätze von derzeit 70 auf 80 Prozent erhöht (befristet bis 31.12.2022).

Zur Förderung von investiven Klimaschutz- und Klimaanpassungsmaßnahmen erfolgt eine Erhöhung der maximalen Förderbeträge für Kommunen von derzeit 250.000 Euro auf 400.000 Euro (befristet bis 31.12.2022).

Eine Kumulierung mit Fördermitteln des Bundes im Rahmen der Nationalen Klimainitiative (NKI) sowie mit dem Investitionsprogramm der HESSENKASSE ist grundsätzlich möglich.

 

Antragsstelle des Landes Hessen

Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank)
Strahlenbergerstraße 11
63067 Offenbach
Tel.: 069 9132-03
www.wibank.de

Informationen zum Förderprogramm und zur Antragstellung erhalten Sie über die HessenEnergie Gesellschaft für rationelle Energienutzung mbH: www.hessenenergie.de/klima/foerderung

Ihr Ansprechpartner sind:

Herr Steffen Fiddecke
E-Mail: Steffen.Fiddecke@hessenenergie.de
Tel.: +49 (0) 611 746 23 -46

Herr Falk von Klopotek
E-Mail: Falk.v.Klopotek@hessenenergie.de
Tel.: +49 (0) 611 746 23 -19

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist seit 17. September 2019 in Kraft und endet am 31. Dezember 2024.

Sie ersetzt die Richtlinie vom 14. Dezember 2015 (StAnz. S. 1335), die jedoch für die nach Seite 28 von 28 ihr bewilligten Maßnahmen weiterhin anwendbar bleibt. Anwendbar für diese Maßnahmen bleiben auch die VV zu § 44 LHO in der Fassung vom 11. Januar 2013.

 

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten, übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.