Was wird gefördert?

Ziel: Die Förderung einer konzeptionellen Grundlage in Form von Mobilitätskonzepten zur Gestaltung einer nachhaltigen, digitalen und klimafreundlichen Mobilität in den Kommunen mit der Definition von konkreten Maßnahmen anhand eines Umsetzungsplans und der Einbindung in bestehende Strukturen und Konzepte.

  • Gestaltung der Mobilität vor Ort unter Berücksichtigung der Mobilitätsbedürfnisse heutiger und zukünftiger Generationen zur langfristigen Verbesserung der Lebensqualität in urbanen Räumen und zur Reduzierung der Luftschadstoffe
  • Ganzheitliche Betrachtung der Bereiche Mobilität, Infrastruktur und urbane Flächennutzung sowie Berücksichtigung und Vernetzung aller Mobilitätsformen
  • Leitthema der Mobilitätskonzepte soll die Digitalisierung, Elektrifizierung und Verlagerung sein.

 

Gefördert werden:

  • Externe Personal- und Sachkosten für die Erstellung von Mobilitätskonzepten zur nachhaltigen, digitalen und klimafreundlichen Mobilität die einen Beitrag zur Emissionsreduzierung von NO2 und CO2 aufzeigen, wie z.B. Verkehrskonzepte, integrierte Verkehrsentwicklungspläne, SUMP – Sustainable Urban Mobility Plans)
  • Die Fortschreibung bestehender Mobilitätspläne und die Entwicklung von Teilkonzepten (wie z.B. Stadtteil-, Radverkehrs- oder Parkraumkonzepten)

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Kommunen (kommunale Gebietskörperschaften inkl. deren rechtlich unselbständige Eigenbetriebe), die in mindestens einer der letzten beiden vom Umweltbundesamt jährlich veröffentlichten Listen zu NO2-Grenzwertüberschreitungen aufgeführt werden (siehe Anlage zum Merkblatt).

Die Antragsteller sind berechtigt, die Zuschüsse für die Erstellung nachhaltiger Mobilitätskonzepte an Unternehmen mit mehrheitlich kommunalem Gesellschafterhintergrund weiterzuleiten, das heißt an privatwirtschaftlich organisierte Unternehmen mit unmittelbarer oder mittelbarer Beteiligung einer oder mehrerer kommunaler Gebietskörperschaften oder Bundesländer mit insgesamt mehr als 50 Prozent, bei einer kommunalen Mindestbeteiligung von 25 Prozent, zum Beispiel Verkehrsbetriebe oder Stadtwerke.

Wie wird gefördert?

Der Zuschuss beträgt 80 Prozent der förderfähigen Kosten bei der Erstellung von Mobilitätskonzepten.
Der Förderhöchstbetrag beträgt 300.000 €.
Die Kommunen können ihren Eigenanteil durch die Einbeziehung von Finanzmitteln Dritter auf bis zu 10 % der förderfähigen Kosten reduzieren.

Antragstelle

KfW Niederlassung Berlin
10865 Berlin
InfoCenter Tel.: 0800 539 9008 (kostenfrei)
Fax: +49(0) 69 7431-9500

Webseite: https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Öffentliche-Einrichtungen/Kommunen/Förderprodukte/Nachhaltige-Mobilitätskonzepte-(439)/

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist seit 09. Juni 2020 in Kraft.

Laufzeit: Vorhaben werden mit einer Laufzeit bis längstens zum 31. Dezember 2024 gefördert.

Förderaufrufe: 09. Juni 2020 bis 31.12.2020

 

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