Was wird gefördert?

Gefördert werden straßengebundene Elektrofahrzeuge gemäß Richtlinie 2007/46/EG des Europäischen Parlamentes und des Rates:

  • M1 (Pkw, u.a. zur Personenförderung mit max. 8 Sitzplätzen ohne Fahrersitz),
  • L2e, L5e, L6e und L7e (Leichtfahrzeuge)

sowie

  • Sonderfahrzeuge (soweit diese nicht den Fahrzeugklassen N1, N2 oder N3 zuzuordnen sind)
  • Batterieelektrische Einsatzfahrzeuge, die zur Sicherstellung der dauerhaften Einsatzfähigkeit über eine kraftstoffbetriebene Notstromversorgung verfügen
  • Ladeinfrastruktur, die ausschließlich im Zusammenhang mit einer im Rahmen dieses Aufrufs beantragten Fahrzeugförderung in einem zweckdienlichen Verhältnis steht.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind juristische Personen des öffentlichen Rechts und des Privatrechts sowie natürliche Personen soweit sie wirtschaftlich tätig sind. Das bedeutet:

  • Antragsberechtigt sind Gebietskörperschaften, Zweckverbände, Landesbehörden, kommunale und Landesunternehmen, Hochschulen, sonstige Betriebe und Einrichtungen, die in kommunaler Trägerschaft stehen sowie Einrichtungen, die gemeinnützigen Zwecken dienen.
  • Für kommunale Eigenbetriebe ohne eigene Rechtspersönlichkeit ist die jeweilige Kommune antragsberechtigt.
  • Ferner sind Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft antragsberechtigt.

Besondere Unterstützung erfahren dabei kommunale und gewerbliche Flotten, die durch Nutzung erneuerbarer Energien und eine hohe Laufleistung einen wesentlichen Umweltnutzen erzielen.

Wie wird gefördert?

Für diesen Förderaufruf stehen derzeit 20 Millionen Euro an Fördermitteln zur Verfügung. Für Vorhaben von Gebietskörperschaften werden hiervon 10 Millionen Euro reserviert. Sollten diese nicht ausgeschöpft werden, stehen sie allen anderen Antragstellerinnen oder Antragstellern zusätzlich zur Verfügung.

Die maximale Zuwendung pro Vorhaben und Antragstellerin/Antragsteller ist auf 2 Million Euro begrenzt.

Nach Punkt 2.2 der Förderrichtlinie wird ein Förder-Mindestbetrag (Bundesmittel) von 9.000 Euro netto (bzw. 10.710 Euro brutto) festgesetzt, um einen für die Förderhöhe angemessenen Verwaltungsaufwand sicherzustellen.

Es werden die Investitionsmehrausgaben der Elektrofahrzeuge im Vergleich zu einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor gefördert.

Es erfolgt eine Projektförderung im Wege der Anteilfinanzierung. Die Zuwendung wird als nicht rückzahlbarer Investitionszuschuss gewährt und bei der Bewilligung auf einen Höchstbetrag begrenzt.

Förderquote:

Bei Zuwendungen für wirtschaftlich tätige Unternehmen richtet sich die Förderquote nach den beihilferechtlichen Bestimmungen. Im Falle einer Beihilfe sind Förderquoten bis zu 40 Prozent zulässig.

Für mittlere und kleine Unternehmen kann ein zusätzlicher Bonus von 10 Prozent bzw. 20 Prozent zur Förderquote gewährt werden, sofern das Vorhaben andernfalls nicht durchgeführt werden kann. Für die Gewährung des sog. KMU-Bonus ist dem Antrag eine KMU-Erklärung beizufügen.

Bei Zuwendungen, die keine Beihilfe darstellen, beträgt die Förderquote 90 Prozent, z.B. bei Kommunen und kommunalen Unternehmen, die die geförderten Fahrzeuge im nichtgewerblichen Bereich oder zur Daseinsvorsorge einsetzen.

Antragsstelle beim Bund

Der Projektträger Jülich berät Sie gerne zu allen Fragen der Antragstellung:
E-Mail: ptj-evi2-emob@fz-juelich.de
Tel. (Montag bis Freitag, 10–15 Uhr): 030 20199-3500

Die Programmgesellschaft NOW GmbH berät Sie gern bei Fragen zur Programmbegleitung (Begleitforschung und zentrales Datenmonitoring):
E-Mail: elektromobilitaet@now-gmbh.de
Tel. (Montag bis Freitag, 10–15 Uhr): 030-311 6116 -750

Geltungsdauer

Die Richtlinie Elektromobilität ist seit dem 14. Dezember 2020 in Kraft.

Anträge sind bis zum 31.03.2021 elektronisch und postalisch einzureichen.

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.