Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung ist die vorwettbewerbliche Entwicklung von Systemen zur Hardware-Nachrüstung von Dieselkraftfahrzeugen der Fahrzeugklassen M1, M2, M3, N1, N2 und N3.
Förderfähig sind:

  • Die Entwicklung von Systemen zur Hardware-Nachrüstung als industrielle Forschung zur Reduzierung der Stickstoffdioxidemissionen im Wege der Abgasnachbehandlung. Die Details zu den technischen Anforderungen der zu entwickelnden Systeme sind der Förderrichtlinie zu entnehmen.
  • Die Entwicklungskosten zur Erreichung des Zuwendungszwecks mit notwendigen Investitions-, Sach- und Personalkosten, die im Rahmen der Entwicklung entstehen.

Wer wird gefördert?

Antragsberechtigt sind Hersteller und Entwickler

Wie wird gefördert?

Die Förderquote bei beihilfefähigen Kosten für industrielle Forschung beträgt 50 %.
Die Förderquote bei beihilfefähigen Kosten für experimentelle Entwicklung beträgt 25 %.
Die Förderquote kann bei mittleren Unternehmen um 10 % und bei kleinen Unternehmen um 20 % erhöht werden.

Grundsätzlich ist eine Kumulierung mit anderen staatlichen Beihilfen möglich.

Die Bewilligungsbehörde entscheidet im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel der Haushaltsjahre 2020 und 2021.

Ein frühzeitiger Vorhabenbeginn ist nicht möglich.

Angaben, die im Antrag enthalten sein müssen:
Name und Größe des Unternehmens, Beschreibung des Vorhabens mit Angabe des Beginns und des Abschlusses, Standort des Vorhabens, die Kosten des Vorhabens, Art der Beihilfe und Höhe, der für das Vorhaben benötigten, öffentlichen Finanzierung.
Der Antragsteller muss erklären, für das zu entwickelnde System eine ABE bei dem KBA beantragen zu werden.

Antragstelle

Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen (BAV)
Referat II.2
Schloßplatz 9
26603 Aurich

 

Weitere Informationen zur Förderrichtlinie finden Sie unter:
Richtlinien, Merkblätter, Hinweise und Nebenbestimmungen können unter der Internetadresse: https://www.bav.bund.de

Antragsportal: https://www.bav.bund.de  im Bereich „Antragsverfahren“

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist vom 22. Februar 2020 bis mindestens 30. Juni 2021, aber nicht über den 31. Dezember 2021 in Kraft. Dies ist abhängig von der AGVO.

Laufzeit: bis spätestens 31. Dezember 2021, eine vollständige Abrechnung muss bis zum 10. Dezember 2021 erfolgt sein.

 

 

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.