Was wird gefördert?

Der Bund fördert den Bau von Radschnellwegen, die in der Baulast der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände liegen. Diese Radschnellwege müssen definierten Standards entsprechen.

Die Finanzhilfen können für folgende Maßnahmen eingesetzt werden:

  • Neu-, Um- und Ausbau von eigenständigen Radschnellwegen, straßenbegleitenden Radschnellwegen und Radschnellwege-Brücken oder -Unterführungen einschließlich Grunderwerb und Planung durch Dritte
  • Verkehrssicherer Umbau von höhengleichen Knotenpunkten einschließlich Grunderwerb und Planung durch Dritte
  • Technische Ausstattung mit Elementen zur Verkehrssicherheit einschließlich Beleuchtungsanlagen
  • Errichtung von Wegweisern
  • Durchgehende farbliche Kennzeichnung der Radschnellverbindungen

Wer wird gefördert?

Die Bundesländer werden gefördert.

Wie wird gefördert?

Die Förderquote beträgt bis zu 75 %, in Ausnahmefällen bis zu 90 % der Kosten.

Die Gemeinde stellt einen Antrag zur Förderung beim Land.
Das Land bewertet und prüft die Unterlagen, priorisiert die Projekte, legt die Höhe des Fördersatzes fest und beantragt die Finanzhilfe.
Der Bund entscheidet innerhalb eines Monats über die Förderung.

Antragsstelle

Die jeweilig zuständigen Ministerien der Bundesländer sind Antragsstelle.

Weitere Informationen zur Antragsstellung erhalten Sie hier:

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)
Referat: StB 11
Robert-Schuman-Platz 1, 53175 Bonn
www.bmvi.de
Ansprechpartner Frank Laufenberg
frank.laufenberg@bmvi.bund.de
Tel. +49 (0) 228 300 5114

Geltungsdauer

Diese Finanzhilfen für Radschnellwege werden bis 2030 gewährt.

Hinweis: Es handelt sich hier lediglich um einen Überblick, ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Für die Richtigkeit der Angaben, auch auf den fremden Webseiten übernehmen wir keine Haftung. Weitere detaillierte Informationen können Sie den angegebenen Verlinkungen entnehmen.