Was wird gefördert?

  • Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, in denen Experten für Umwelttechnik und Experten für Informations- und Kommunikationstechnik (z. B. Sensorik, Mikrotechnik, Robotik, KI) zusammenwirken, um integrierte Lösungen zu entwickeln und u.a. nachweisbar zur Minderung von Umweltbelastungen in den Bereichen Wasser- und Kreislaufwirtschaft, Geotechnologien und Landmanagement führen.
  • Einzel- und Verbundprojekte
  • Kurz- und Langprojekte. Dabei ist das Ziel von Kurzprojekten die Ausarbeitung eines Konzeptes und das Gewinnen von Partnern, worauf aufbauend zu einem späteren Zeitpunkt ein Langprojekt beantragt werden kann. Kreative Ideen und ungewöhnliche Ansätze sind ausdrücklich erwünscht.

Folgende inhaltliche Schwerpunkte können bearbeitet werden, deren mögliche Forschungs- und Entwicklungsrichtungen im Detail der Richtlinie zu entnehmen sind:

  • Daten intelligent nutzen
  • Systeme vernetzen
  • Autonome Systeme schaffen
  • Digitale Interaktionen
  • Wissenschaftliches Querschnittsprojekt (Laufzeit 5 Jahre)

Wer wird gefördert?

  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft, Hochschulen, außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, Einrichtungen der Kommunen, der Länder und des Bundes sowie Verbände und weitere gesellschaftliche Organisationen
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU)
  • Forschungseinrichtungen

Wie wird gefördert?

  • Kurzprojekte: Nach den Maßgaben der De-minimis-Beihilferegelung ist eine Förderung von bis zu 100 % der Kosten möglich. Für Kurzprojekte können Zuwendungen für projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachaufwand oder Aufträge verwendet werden. Die Höhe der Zuwendung ist auf maximal 50 000 Euro pro Forschungsprojekt begrenzt (bei Verbundprojekten ist dies die Maximalfördersumme für den Verbund).
  • Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft und für Vorhaben von Forschungseinrichtungen, können bis zu 50 % anteilfinanziert werden mit einer Eigenbeteiligung von grundsätzlich mindestens 50 %. Für KMU sind die zuwendungsfähigen projektbezogenen Kosten als Sonderregelung in dieser Förderbekanntmachung individuell bis zu 100 % (De-minimis) bis maximal 50 000 Euro förderfähig.
  • Hochschulen, Forschungs- und Wissenschaftseinrichtungen und vergleichbare Institutionen können bis zu 100 % gefördert werden.
  • Bei nicht-wirtschaftlichen Forschungsvorhaben an Hochschulen und Universitätskliniken wird zusätzlich zu den zuwendungsfähigen Ausgaben eine Projektpauschale in Höhe von 20 % gewährt.
  • Für Langprojekte können Zuwendungen für projektbezogenen Personal-, Reise- und Sachaufwand sowie für Geräteinvestitionen verwendet werden.

Antragsstelle

Projektträgerschaft Ressourcen und Nachhaltigkeit
Telefon: +49 30/20 1 99-35 95
E-Mail: bmbf-digital-gt@fz-juelich.de
Internet: http://digitalgreentech.de

Es wird empfohlen direkten Kontakt zum Projektträger zur Beratung aufzunehmen.

Vordrucke für Förderanträge, Richtlinien, Merkblätter, Hinweis und Nebenbestimmungen:https://foerderportal.bund.de/easy/easy_index.php?auswahl=easy_formular

Digital GreenTech – Umwelttechnik trifft Digitalisierung: https://www.fona.de/de/massnahmen/foerdermassnahmen/DigitalGreenTech.php/

Geltungsdauer

Die Richtlinie ist seit 09. März 2020 in Kraft.

Förderaufrufe:
Zweistufiges Antragsverfahren (Projektskizze und förmlicher Förderantrag). Bewertungsstichtage für Projektskizzen: 30. April 2020 30. Juni 2020, 31. Oktober 2021

Laufzeit:
Befristet bis zum Zeitpunkt des Auslaufens seiner beihilferechtlichen Grundlage, der AGVO bzw. der De-minimis-VO zuzüglich einer Anpassungsperiode von sechs Monaten, mithin bis zum 30. Juni 2021.
Sollte die zeitliche Anwendung der AGVO und De-minimis-VO ohne die Beihilferegelung betreffende relevante inhaltliche Veränderungen verlängert werden, verlängert sich die Laufzeit dieser Förderrichtlinie entsprechend, aber nicht über den 31. Dezember 2023 hinaus. Sollte die AGVO oder die De-minimis-VO nicht verlängert und durch eine neue AGVO oder Deminimis-VO ersetzt werden, oder sollten relevante inhaltliche Veränderungen der derzeitigen AGVO oder der derzeitigen De-minimis-VO vorgenommen werden, wird eine den dann geltenden Freistellungsbestimmungen entsprechende Nachfolge-Förderrichtlinie bis mindestens 31. Dezember 2023 in Kraft gesetzt werden.

 

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